Rückenschmerzen zählen zu den verbreitetsten Gesundheitsproblemen überhaupt. Sie können plötzlich auftreten, etwa als akuter Schmerz (z. B. ein Hexenschuss), oder sich zu lang anhaltenden Rückenbeschwerden entwickeln, die über 12 Wochen hinaus bestehen.
Zu den typischen Auslösern gehören Muskelverspannungen, Bandscheibenerkrankungen, Arthrose der Wirbelgelenke, Fehlstellungen oder auch Stress.
Vor allem bei dauerhaften Rückenschmerzen suchen viele Betroffene nach zusätzlichen Behandlungsansätzen – darunter auch medizinisches Cannabis, wenn herkömmliche Therapien nur unzureichend wirken.


Rückenschmerzen können sich auf vielerlei Weise äußern – von kurzzeitigen Beschwerden nach einer ungünstigen Bewegung bis hin zu anhaltenden Schmerzen über Monate hinweg.
Häufige Anzeichen sind:
Gerade Menschen mit chronischen Rückenschmerzen suchen verstärkt nach neuen Therapieoptionen wie Cannabis zur Schmerzreduktion, für besseren Schlaf und mehr Beweglichkeit.
Rückenbeschwerden können zahlreiche Gründe haben – von vorübergehenden Verspannungen bis zu strukturellen Veränderungen der Wirbelsäule.
Zu den typischen Auslösern zählen:
Wenn diese Ursachen langfristige Beschwerden auslösen, suchen viele Patient:innen nach ergänzenden Maßnahmen – darunter Cannabis bei starken Rückenschmerzen oder chronischen Rückenproblemen, insbesondere wenn klassische Behandlungen nicht ausreichen.

Chronische Rückenschmerzen gehören zu den häufigsten Gesundheitsproblemen – und vielleicht kennst auch Du dieses Problem. Millionen Menschen leiden darunter, nicht nur in Deutschland, sondern weltweit. Deine Schmerzen entstehen oft durch eine Kombination verschiedener Faktoren: Bandscheibenvorfälle, Muskelschwäche, Fehlhaltungen, Bewegungsmangel, Übergewicht oder auch Stress. Als chronisch gelten Deine Rückenschmerzen, wenn sie länger als drei Monate andauern oder immer wiederkehren. Das bedeutet für Dich oft eine erhebliche Einschränkung Deiner Lebensqualität: Schmerzen in Deinem Rückenbereich können zu Angst, Schlafstörungen, Unbeweglichkeit und sogar Depressionen führen.
Deshalb ist Deine Suche nach wirksamen Behandlungsoptionen so wichtig. Eine aktuelle Studie gibt Dir jetzt neue Hoffnung: Veröffentlicht in der renommierten Fachzeitschrift „Nature Medicine", wurde hier der Cannabis-Extrakt VER-01 bei chronischen Rückenschmerzen untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass dieser Extrakt, der gezielt Cannabinoide enthält, zu einer signifikanten Schmerzreduktion und einer Verbesserung Deiner Schlafqualität führen kann. Die Teilnehmenden der Studie berichteten von einer spürbaren Linderung ihrer Beschwerden und einer Steigerung ihrer Lebensqualität – ein wichtiger Schritt für Deine moderne Schmerztherapie.
Trotz dieser vielversprechenden Daten bleibt klar: Deine chronischen Rückenschmerzen sind komplex und erfordern eine individuelle Behandlung. Oft ist für Dich eine Kombination aus klassischen Medikamenten, wie Schmerzmitteln, Physiotherapie und Bewegung, sowie ergänzenden Ansätzen wie Cannabis-Präparaten am wirksamsten. Die richtige Therapie solltest Du immer gemeinsam mit einem erfahrenen Arzt oder Schmerzspezialisten abstimmen, um die bestmöglichen Ergebnisse für Dich zu erzielen und Nebenwirkungen zu minimieren.
In Deutschland und Österreich laufen bereits Zulassungsverfahren für den Cannabis-Extrakt VER-01 als Medikament gegen chronische Rückenschmerzen. Die Zulassung wird für Juli 2025 erwartet. Bis dahin gilt für Dich: Wenn Du unter chronischen Rückenschmerzen leidest und eine Behandlung mit Cannabis in Erwägung ziehst, solltest Du dies immer mit einem Arzt besprechen. So lassen sich Deine individuellen Risiken, mögliche Nebenwirkungen und die optimale Dosierung für Dich sicher abklären.
Die Forschung zu Cannabis, Cannabinoiden und deren Wirkung auf chronische Schmerzen entwickelt sich stetig weiter. Schon jetzt zeigt sich, dass Cannabis-Präparate für Dich eine echte Alternative und neue Hoffnung in der Schmerzbehandlung darstellen können. Entscheidend ist, dass Du und Dein Arzt gemeinsam an einer individuellen Lösung arbeitet – für mehr Lebensqualität und weniger Schmerzen in Deinem Alltag.
Die Behandlung von Rückenschmerzen wird individuell abgestimmt und beinhaltet häufig:
Trotzdem erzielen viele Patient:innen nur unzureichende Ergebnisse – oder haben mit Nebenwirkungen zu kämpfen. In solchen Fällen rückt medizinisches Cannabis bei Rückenschmerzen als zusätzliche Option zunehmend in den Fokus. Im Vergleich zu klassischen Schmerzmitteln zeigen Cannabis-Präparate häufig eine bessere Verträglichkeit und können eine effektive Schmerzlinderung bieten. Die Einnahme eines Cannabis-Medikaments kann für viele Schmerzpatienten eine spürbare Verbesserung der Lebensqualität und des täglichen Lebens bedeuten. Immer mehr Betroffene berichten, dass Cannabis bei akuten und chronischen Rückenschmerzen ihre Beschwerden lindert und die Lebensqualität steigert.
„Wenn herkömmliche Medikamente nicht ausreichend wirken, kann eine Ärztin oder ein Arzt prüfen, ob ein Cannabis-Rezept gegen Rückenschmerzen sinnvoll ist. Eine Online-Verordnung ist heute ebenfalls möglich.“
Die Effekte von Cannabis bei Rückenschmerzen sind komplex. Die beiden Hauptwirkstoffe THC und CBD zählen zu den wichtigsten Cannabinoiden und beeinflussen das Endocannabinoid-System, das unter anderem an Schmerz- und Entzündungsregulation beteiligt ist. Terpene wie Myrcen und β-Caryophyllen, die im Cannabis-Extrakt enthalten sind, tragen zusätzlich zum Effekt bei Rückenschmerzen bei, indem sie das Wirkspektrum erweitern. Die Einnahmeform, beispielsweise die orale Einnahme, kann die Wirksamkeit und Verträglichkeit des Wirkstoffs maßgeblich beeinflussen.
THC: Wirkt oft schmerzlindernd und muskelentspannend. Viele Patient:innen berichten, dass THC-haltiges Cannabis bei Rückenschmerzen Verspannungen reduziert.
Cannabidiol (CBD) als Wirkstoff wird in medizinischen Studien besonders für seine schmerzlindernden Effekte und seine gute Verträglichkeit hervorgehoben. Wird eine entzündungshemmende und beruhigende Wirkung zugeschrieben – hilfreich bei langanhaltenden Schmerzen und schmerzbedingten Schlafstörungen.
Wissenschaftliche Untersuchungen analysieren, wie Cannabis:
Forschende untersuchen im Rahmen klinischer Studien die Wirksamkeit von Cannabis Vollextrakt und Cannabinoiden bei Rückenschmerzen. Dabei wird die Schmerzlinderung als Effekt anhand der Schmerzskala gemessen und mit einer Placebo-Gruppe verglichen, um die tatsächliche Wirksamkeit gegenüber einem Placebo zu belegen. Die Ergebnisse dieser Studien werden häufig durch anschauliche Bilder oder Diagramme dargestellt, die die Abnahme der Schmerzpunkte aufzeigen.
Besonders CBD-dominierte Sorten stehen im Fokus, da sie Entzündungen lindern und entspannend wirken können.
Welche Sorte geeignet ist, hängt vom individuellen Krankheitsbild ab:
Neben der Auswahl der Sorte spielen auch das passende Cannabis-Präparat, die Form der Einnahme (z.B. oral, als Extrakt oder Blüte) und die individuelle Verträglichkeit eine wichtige Rolle. Diese Therapieoptionen sollten gemeinsam mit dem Arzt auf die persönlichen Bedürfnisse abgestimmt werden, um Wirksamkeit und Nebenwirkungen optimal zu berücksichtigen.
Die passende Sorte und Dosierung sollte immer von einem erfahrenen Arzt festgelegt werden.
Hier findest du eine Liste mit Cannabis-Ärzt:innen
Die aktuelle Studienlage wächst, ist jedoch noch begrenzt. Erste wissenschaftliche Arbeiten, die im Rahmen der deutschen Zulassungsbehörden und unter Beteiligung der Medizinischen Hochschule Hannover durchgeführt wurden, zeigen, dass Cannabis-Medikamente, insbesondere Cannabis Vollextrakte mit allen wichtigen Wirkstoffen und Terpenen wie Cannabidiol, bei chronischen Rückenschmerzen und Kreuzschmerzen helfen können. Die Studien schlossen sowohl Patienten als auch Patientinnen ein, darunter über 800 Frauen mit chronischen Rückenschmerzen. Matthias Karst, Hauptautor und Leiter der Schmerzambulanz an der Medizinischen Hochschule Hannover, betont die Bedeutung dieser Forschung für neue Therapieoptionen.
Die Wirksamkeit und Verträglichkeit des Cannabis-Medikaments wurden anhand der Schmerzskala und im Vergleich zu einer Placebo-Gruppe gemessen. Dabei zeigte sich eine signifikante Schmerzlinderung und Verbesserung der Lebensqualität der Schmerzpatienten im Laufe der Behandlung. Im Vergleich zu klassischen Schmerzmitteln wie Opioiden und Ibuprofen weist das Cannabis-Medikament ein geringeres Abhängigkeitspotenzial und oft eine bessere Verträglichkeit auf. Die Forschenden betonen, dass bei der Bewertung der Studienergebnisse vor allem alle relevanten Aspekte – wie Nebenwirkungen, Einnahmeform und langfristige Effekte auf das Leben der Betroffenen – berücksichtigt werden müssen. Bilder und Grafiken werden genutzt, um die Ergebnisse und den wissenschaftlichen Rahmen der Studien anschaulich darzustellen und die Effekte zu verdeutlichen.
Beispiele:
Seriöse Quellen: PubMed, Frontiers in Pharmacology
Viele Patienten und Patientinnen mit Kreuzschmerzen berichten, dass sie durch die Einnahme von Cannabis-Präparaten eine deutliche Schmerzlinderung und größere Beweglichkeit erfahren. Auch Schmerzpatienten berichten im Laufe verschiedener Therapieoptionen, insbesondere unter ärztlicher Begleitung, von positiven Effekten auf ihr Leben, wie einer Abnahme von Muskelverspannungen und besserem Schlaf trotz Schmerzen.
Die Verträglichkeit und der Effekt der Einnahme von Cannabis, insbesondere im Vergleich zu Opioiden und Ibuprofen, werden von vielen Patienten als besser empfunden, wobei die individuelle Reaktion unterschiedlich ausfallen kann. Forschende nutzen zur Bewertung der Wirksamkeit und Verträglichkeit häufig Bilder und die Schmerzskala, um die Ergebnisse anschaulich darzustellen. Bei der Bewertung der Erfahrungen werden vor allem alle relevanten Aspekte wie Wirksamkeit, Nebenwirkungen und das Risiko einer Abhängigkeit berücksichtigt.
Aber: Die Wirksamkeit kann individuell stark variieren — daher ist ärztliche Begleitung entscheidend.
Fazit:Cannabis bei Rückenschmerzen kann eine sinnvolle Ergänzung sein – jedoch nur unter ärztlicher Aufsicht und individueller Dosierung.

