
Medizinisches Cannabis wird in Deutschland zunehmend als ergänzende Therapie eingesetzt. Für viele Patient:innen steht dabei nicht nur die Symptomlinderung, sondern auch eine bessere Bewältigung des Alltags im Fokus. Entscheidend ist jedoch ein verantwortungsvoller und ärztlich begleiteter Einsatz.
Die Therapie mit medizinischem Cannabis kann darauf abzielen:
Die Wirkung hängt stark von der individuellen Situation, der Sorte und der Dosierung ab.
Medizinisches Cannabis wird in verschiedenen Formen verordnet:
Die Einnahme erfolgt gemäß ärztlicher Anweisung. Besonders wichtig ist eine gleichmäßige Dosierung, um Wirkung und Verträglichkeit beurteilen zu können.
Cannabis ist kein Allheilmittel. Mögliche Nebenwirkungen wie Müdigkeit, Schwindel oder Konzentrationsveränderungen müssen berücksichtigt werden. Patient:innen sollten:
Bei bestehenden Erkrankungen oder paralleler Medikation ist besondere Vorsicht geboten. Ärztliche Kontrolle hilft, Risiken zu minimieren und die Therapie optimal anzupassen.
Richtig eingesetzt kann medizinisches Cannabis den Alltag vieler Patient:innen positiv beeinflussen. Voraussetzung bleibt jedoch immer eine medizinisch fundierte Begleitung und ein verantwortungsvoller Umgang.